Fürst Pjotrs treue Gemahlin

In einem Zarenreich, in einem Staat, die alten Leute sagen, in dem, in dem wir leben, es ist schon lange her, als er noch ein Fürstentum war, da lebten einmal zwei Brüder – ein Fürst Michail Lexandrytsch und ein Fürst Pjotr Lexandrytsch. Der ältere Bruder Michail war verheiratet. Seine Gemahlin war klug und schön, und sie lebte mit Michail in Liebe und Eintracht. Oft fuhr Fürst Mi-chail in seinen Angelegenheiten fort, sogar in an-dere Länder, die Fürstin aber war immer zu Hau-se.
Einmal nun war der Fürst für lange Zeit wegge-fahren, und jemand begann die Fürstin zu besu-chen, irgendeine unsichtbare Macht. Zuerst fürch-tete sich die Fürstin, dann aber begann sie, sich mit dieser unsichtbaren Macht zu unterhalten. Und so ging es lange Zeit.
Als der Fürst zurückkam, sieht er – sie ist sehr elend geworden.
Er fragt:
„Was hast du, was ist mit dir, bist du krank?“
Sie sagt:
„Nein. Irgendeine unsichtbare Macht besucht mich, ein Zauberer vielleicht, oder ein Geist; auch wenn du zu Hause bist, kommt sie: kaum geht Ihr hinaus, erscheint irgendeine unsichtbare Macht, ein Zauberer oder sonst etwas, sieht aus wie ein Mann, kommt zum Fenster hereingeflogen und beunruhigt mich, ich fürchte mich!“
Und ihr Mann sagt zu ihr:
„Und kann man ihn nicht irgendwie umbrin-gen?“
„Ach, er ist gar zu groß und mächtig!“
„Nun, bring in Erfahrung, wodurch er sterben kann. Frag so, daß er’s nicht merkt!“
Wieder erscheint bei ihr die unsichtbare Macht, und sie sagt:
„Es tut mir leid um Euch, denn mein Mann ist zu Hause, er kann Euch umbringen.“
Der Unhold aber sagt:
„Nein, er kann mich nicht töten. Ich kann nur durch seinen Verwandten den Tod leiden – von Pjotrs Arm und einem Damaszenerschwert. Das Schwert aber ist schwer zu holen, Wächter sind darüber gestellt.“
„Und wo ist es denn, dieses Schwert?“
„Es ist im Kloster der Jungfrau, eingemauert, in der Stadt Kiew“ (oder Woronesh, oder vielleicht Jerusalem, wie ihr wollt).
Als er fortgeflogen war, sagte’s die Fürstin dem Fürsten. Und der dachte:
„Ist vielleicht Pjotr dieser Verwandte? Er ist sehr mächtig, schön und stark.“
Er rief Pjotr und erzählte ihm:
„Zu meiner Frau kommt eine unreine Macht ge-flogen, und getötet kann sie nur von Euch wer-den, mit einem Damaszenerschwert, das Schwert aber ist im Kloster der Jungfrau eingemauert.
Pjotr spannte sofort sein Pferd an und fuhr nach Jerusalem ins Jungfrauenkloster. Brachte in Erfah-rung, in welcher Mauer es versteckt ist, bestach die Wächter, opferte ihnen eine Menge Gold für ihr Kloster. Sie beschafften ihm dieses Schwert, er stieg wieder ein und fuhr los.
Er kam mit diesem Schwert zurück und verbarg sich im Schlafzimmer der Fürstin. Kaum war er erschienen, die unreine Macht, da traf ihn Pjotr mit aller Kraft, wie man Zauberer erschlägt, am Hals. Der Kopf des Zauberers rollte unter das Hin-tertor, sein Blut aber spritzte empor und bespritz-te Pjotr am ganzen Leibe.
Er, dieser Teufel, wurde weggeschafft, es wurde alles gewaschen, saubergerieben, und im Hause wurde es still und ruhig. Niemand beunruhigt die Fürstin.
Nach einigen Tagen – fünf oder sechs – zeigen sich bei Pjotr an den Händen und im Gesicht Blä-schen. Sie näßten und juckten, es war ein schreckliches Jucken, und bald war der ganze Körper mit Schorf bedeckt. Wohin Pjotr sich auch wandte – alle Ärzte in seinem Fürstentum fuhr er ab – niemand konnte ihn heilen. Nun, er wußte nicht mehr ein noch aus. Der Fürst hatte einen alten, steinalten Diener, der sagt zu ihm:
„Fürst, Ihr solltet Euch an die alten Frauen wenden, vielleicht kann eine Eure Krankheit be-sprechen oder heilen, da die Doktoren es ohne Umschweife abgelehnt haben. Euch zu heilen.“
Dazu entschloß sich Pjotr, sie spannten vier Pferde vor seine Kutsche und fuhren von Dorf zu Dorf, eine Alte zu suchen, vielleicht, daß eine ihn heilt. Sie fuhren einen Tag, zwei und drei, kamen in ein Dorf und fragen in der ersten Hütte:
„Gibt es vielleicht bei euch so ein Großmütter-chen, das heilen kann?“
„Ja, fragt hier in unserem Dorf, da ist eine Wehmutter. Sie bringt die Kinder zur Welt, und sie heilt auch; sie heißt Domna.“
Sie fahren durchs Dorf und fragen. Fanden sie. Kommen zu ihr. „Domna, hier der Fürst ist krank, die Doktoren haben’s abgelehnt.“
„Wo ist er?“
„Dort in der Kutsche.“
„Bringt ihn zu mir!“
Sie brachten ihn herein. Die Alte sah ihn an:
„Nein, das verstehe ich nicht zu heilen, diese Krankheit. Daß sie nur nicht überhaupt unheilbar ist!“
Sie fuhren weiter. Kommen in ein anderes Dorf. Fragen. Man sagt ihnen:
„Wir haben einen Alten, Afanassi Pawlytsch, am Ende des Dorfes, der heilt!“
Sie fuhren zu ihm. Kommen hin. Bitten:
„Afanassi Pawlytsch, wollt Ihr nicht versuchen, unseren Fürsten zu heilen, alle Doktoren haben’s abgelehnt.“
„Nein“, sagt er, „diese Krankheit verstehe ich nicht zu heilen. Aber ich habe gehört – an die dreißig Werst von unserem Dorf entfernt ist eine Straße, fahrt diese Straße entlang, und ihr kommt in ein Dorf, dort ist ein Mädchen, schön, einen Zopf von zwei Arschin, und die Arme keine gewöhnlichen Arme, sondern von den Fingern bis zum Ellenbogen aus Gold. Die bittet!“
Der Diener bedankte sich bei dem Alten für den Rat, und sie fuhren nach diesem Dorf. Kommen in dieses Dorf und fragen.
„Ja“, sagen die Leute, „es gibt ein solches Mäd-chen. Fahrt weiter, da steht eine Hütte, bis zur Hälfte in die Erde versunken, und Fenster und Tür ganz schief. Dort wohnt sie. Dieses Mädchen hat manchen geheilt. Nun, sie ist eine Schönheit, die Brauen schwarz, die Haare voll Locken wie bei ei-nem Lamm, das Gesicht weiß, die Brust hoch, und der Mutter flink zur Hand; bei uns im Dorf haben wir ihr den Namen Semidelka10 gegeben. Sie kann drei Dinge auf einmal tun.“
„Wie denn das?“
„Nun so: mit dem einen Fuß schaukelt sie ein Kind in der Wiege, mit dem anderen dreht sie das Spinnrad, hält die Spule unter den Arm geklemmt und dreht die Fäden, in der Schürze aber hat sie ein Knäuel und in den Händen einen Strumpf, den strickt sie. Das haben wir selber viele Male gese-hen, mit eigenen Augen.“
Nun, sie fuhren weiter. Sie fahren und halten die Augen offen. Und sahen: dort ist sie, die Hüt-te, zur Hälfte in die Erde versunken; sie hielten das Pferd an, und der Diener ging hinein. Tritt ein:
„Sei gegrüßt, schönes Mädchen!“
„Sei gegrüßt, guter Mann!“
„Habt Ihr nicht davon gehört, Fürst Pjotr (sei-nen Familiennamen habe ich vergessen) ist krank.“
„Und wo ist er?“
„Dort, im Wagen!“
„Ruf ihn herein, ich will mal sehen, was für eine Krankheit er hat!“
Als der Fürst eintrat, wurde ihm gleich warm, und das Jucken hörte auf. Ihm wurde gleich leich-ter. Als er eintrat, saß sie da und spann Flachs. Sie richtete sich auf und sah sich’s an:
„Ja, das werde ich heilen, aber unter folgender Bedingung: wenn ich es geheilt habe, daß du mich zur Frau nimmst; wenn aber nicht, dann werde ich von Euch nichts mehr nehmen und Euch nicht heilen.“
Der Fürst betrachtete sie, und sie gefiel ihm sehr. Sie erschien ihm so besonders lieb. Er sag-te:
„Gut, wenn du mich geheilt hast, heirate ich dich!“
Das Mädchen nahm ein Glas, legte ein Klümp-chen Butter und ein Kügelchen Quecksilber hinein und ließ den Fürsten die Butter mit dem Quecksil-ber vermischen, bis das Quecksilber sich ganz in der Butter verteilt hat. Er verreibt die Butter mit dem Quecksilber, und sie spinnt. Sie kam zu ihm, sah nach: „Nein, reibt weiter, es sind noch glän-zende Pünktchen zu sehen!“
Als er es so vermischt hatte, daß das Quecksil-ber mit dem bloßen Auge nicht zu sehen war, ging sie zum Geschirrschrank und goß oder schüttete noch etwas hinzu. Er hatte es nicht bemerkt. Sie rührte um, gab’s ihm und sagte:
„Hier könnt Ihr nicht behandelt werden; wenn Ihr zu Hause angekommen seid, dann wascht Euch mit warmem Wasser, wascht und trocknet alles ab, streicht die ganze Salbe auf und laßt nur den Nabel auf dem Bauch frei; das Glas aber werft über den Fluß!“
Was ihm gesagt worden war, das machte Pjotr alles, und nach drei Tagen blätterte alles von ihm ab, wie Schale, als sei überhaupt nichts gewesen.
Da begann Pjotr zu überlegen, wie er sich nun verhalten sollte – heiraten oder nicht heiraten. Sie gefiel ihm ja gar zu sehr, aber würden seine Höf-linge zufrieden sein, würden sie sie als Fürstin an-erkennen? Er beschloß, ihr Geschenke zu schik-ken.
Zwölf Fuhren ließ er beladen und Samt, Seide und Manchester darauflegen (sie würde sich sehr freuen, denn sie ist ein armes Bauernmädchen). Und er schickte einen Brief.
„Lest ihr vor, daß ich sie nicht heiraten kann, weil sie von Bauernstand ist!“
Sie bringen ihr diese Geschenke, einer geht zu ihr hinein und sagt:
„Hier, Mädchen, haben wir Euch Geschenke ge-bracht, zwölf Fuhren, was Euer Herz begehrt, da-für, daß Ihr den Fürsten Pjotr geheilt habt; aber heiraten kann er Euch nicht. Ihr seid ein einfaches Mädchen, ein Bauermädchen, er aber ist ein Fürst.“
Sie sagt:
„Und welcher Unterschied ist zwischen einem Bauernmädchen und einem Fürsten? Sie sollen zwei Herzen sein und ein Geist.“
„Aber unser Väterchen Fürst ist gelehrt, und du hast nichts gelernt.“
„Kennt ihr denn nicht das alte Sprichwort: ‚Der Gelehrten sind viele, aber der Klugen wenige?’ Sag dem Fürsten Dank, aber ich nehme nichts. Ein Versprechen ist teurer als Geld.“
Sie drehten um und brachten die Fuhren zu-rück. Kaum hatten sie die Pferde gewendet, da begann beim Fürsten das Jucken, und er wurde krank, und wieder begann es zu nässen. Als sie ankamen, war er wieder genauso, fast verfault. Der Fürst ließ die Kutsche anspannen, sie spann-ten sechs Pferde vor und fuhren wieder zu ihr. Kamen zu ihr, der Fürst faßte sie gleich bei der Hand, fiel auf die Knie und sagt:
„Ihr sollt meine Gemahlin sein, und ich will fürs ganze Leben Euer treuer Gemahl sein. Nun heilt mich!“
Und sie antwortete:
„Und ich will dir fürs ganze Leben eine treue Gemahlin sein. Wir wollen unser ganzes Leben zusammensein, einander lieben und noch bei Leb-zeiten unseren Sarg bestellen: wenn wir sterben müssen, legen wir uns zusammen hin.“
Und er nahm sie auf der Stelle und fuhr mit ihr nach Hause: wenn er geheilt ist, soll’s gleich an die Hochzeit gehen. Er brachte sie in sein Fürsten-tum. Nach drei Tagen war er gesund, geheilt, und befahl ihr, sich zur Trauung zu rüsten. Sie hielten Gottesdienst in der Nikon-Kathedrale, empfingen die goldenen Ringe und lebten nun in Liebe und Eintracht.
Die Frauen der Höflinge liebten Jefrossinja Niki-tischna nicht. Sie flüstern und tuscheln miteinan-der und sagen zu ihren Männern:
„Wir werden uns ihr nicht unterordnen, sie ist eine einfache Bäuerin.“
„Aber sie ist schön und klug.“
„Was heißt das schon, daß sie schön ist: Dem schönen Gesicht soll man nicht nachlaufen – das ist nicht ziemlich.“
Die Männer aber sagen:
„Und Klugheit und Verstand kann man nicht kaufen, er ist nicht käuflich. Seht doch, wie klug sie ist!“
Und die Frauen wieder:
„Was denn, trägt man seinen Verstand etwa vor sich auf einem Teller her?“
Die Höflinge begannen auf Pjotr einzureden, sie solle fort.
„Wir können sie nicht ansehen – das Bauern-weib!“
Die Männer gingen zum Fürsten, kommen hin und bitten ihn:
„Du unser Fürst Pjotr, Väterchen, wir sind mit einer Bitte zu Euch gekommen. Unsere Frauen wollen Jefrossinja auf keine Weise mehr sehen. Im Schloß wollen sie sich ihr nicht unterordnen. Kann sie nicht zurückgebracht werden, wo sie war? Kannst du denn etwa keine reiche, adlige, belesene Frau finden? Sie ist doch nur eine unwis-sende Bäuerin.“
Und Pjotr sagt:
„Ich kann ihr das nicht sagen, sprecht selber mit ihr. Wenn sie einverstanden ist, soll es sein, wie ihr wollt.“
Sie freuten sich. Kamen zu ihren Frauen und sagen:
„Pjotr ist einverstanden, nur, sagt er, sprecht selber mit ihr.“
Die Frauen freuten sich. Sie beschlossen, sich am Abend zu versammeln: „Wir werden schöne Sachen kochen, das Volk einladen, uns schön an-ziehen und Pjotr mit Jefrossinja einladen.“
Alle tanzen, sind fröhlich, dann aber bildeten sie einen Kreis um sie und sagen:
„Gnädige Fürstin Jefrossinja Nikolajewna, wor-um wir dich bitten werden, das schlag uns nicht ab!“
Und sie sagte:
„Ich werde’s nicht abschlagen, was wollt ihr?“
„Verlag unser Fürstentum, fahr in dein Dorf zu-rück und nimm dir, was du willst. Denn für uns ist es kränkend, dich Fürstin zu nennen. Du bist von bäuerlicher Geburt, wir aber sind adlig. Und wir schenken dir, was du dir wünschst.“
Sie sagt:
„Schön! Nur müßt ihr mir geben, worum ich bitte!“
„Schön, nimm, was du willst!“
„Ich bitte nicht Gold oder Silber von euch, nicht Seide oder Samt, ich brauche nichts. Nur gebt mir Fürst Pjotr mit!“
Sie sagten:
„Nimm ihn nur, Hauptsache, daß du nicht hier-bleibst.“
Pjotr war einverstanden, wollte zwölf Gespanne mitnehmen und losfahren. Aber Jefrossinja sagt:
„Laß, Pjotr, nimm nichts mit, spann nur einen Wagen an, dann fahren wir los, werden leben und es gut haben.“
Sie spannten ein Ackerpferd vor einen Erntewa-gen, setzten sich drauf und fuhren los. Sie waren noch keine fünf Werst gefahren, da kam ein Bote angesprengt und schrie Fürst Pjotr zu:
„Krieg ist ausgebrochen, die Feinde kommen, erschlagen jung und alt, brennen Dörfer und Städte!“
Die Bojaren kamen angesprengt und drängten:
„Du unser Väterchen, Fürst Pjotr, und Fürstin Jefrossinja, verlaßt uns nicht in dieser Not, die Feinde kommen, erschlagen jung und alt, brennen Dörfer und Städte!“
Pjotr wollte nicht umkehren, aber Jefrossinja sagte:
„Das darf man nicht tun. Die Heimat läßt nie-mand im Stich!“
Sie kehrten zurück. Pjotr sammelte sein starkes Heer, und alle zogen aus – Alte und Junge, Män-ner und Frauen, und sie schlugen den Feind aufs Haupt. Und von nun an lebten sie in Frieden. Sie waren schon alt geworden und grau. Pjotr wurde krank. Sie hatten sich schon in jungen Jahren ge-lobt, zusammen zu sterben, an einem Tag und zu einer Stunde. Er lag krank, sie aber stickte an ei-ner Abendmahlsdecke. Er schickt einen Diener zu ihr ins andere Zimmer:
„Sagt Jefrossinja, daß ich gleich sterbe.“
Sie sagt:
„Sagt Pjotr, er soll ein wenig warten, ich nähe gerade eine Abendmahlsdecke, bin gleich fertig. Aber wenn ich nicht mehr da bin, stickt sie keiner zu Ende.“
Der treue Diener kam zurück und sagte’s Pjotr. Der wartet eine Weile, dann sagt er:
„Geh, sag Jefrossinja, daß ich das Zeitliche se-gne. Ich hauche mein Leben aus, atme nicht mehr ein.“
Der Diener ging und sagt:
„Jefrossinja Nikolajewna, Väterchen Pjotr seg-net schon das Zeitliche.“ Jefrossinja stand auf, steckte die Nadel in die Abendmahlsdecke und wickelte die Seide darum. Legte sie auf den Tisch und ging. Kam zu ihm und verneigte sich bis zum Gürtel:
„Nun, Pjotr, ich bin bereit!“
Sie legte sich neben ihn, und sie starben.
Alle trauerten um sie. Pjotr hatte hinterlassen, man solle sie in einem Sarg begraben, aber die Bojaren machten zwei Särge und stellten sie ne-beneinander in der Kirche auf. Am Morgen kom-men sie, aber sie sind in einem Sarg, und der andere ist leer. Zweimal war das so, beim drittenmal aber sagte der Bischof:
„Also soll es so sein!“
Er ließ einen breiten Sarg machen, man legte sie nebeneinander und begrub sie.
Und auf das Grab pflanzten sie einen Faulbeerbaum. Dieser Faulbeerbaum wächst und blüht noch heute.

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